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Informationsfahrt zum Wasserkraftwerk Wuttach – Ewattingen und zum Solarenergiezentrum Hochrhein

07.11.2016

Die BürgerEnergie Bad Säckingen eG veranstaltet in regelmäßigen Abständen interessante Informationsfahrten für ihre Mitglieder. Am 22.10.2016 besichtigten die Mitglieder eine Wasserkraftanlage modernster Güte an der Wutach sowie die Solarstromerzeugung und Batteriespeicher des Solarenergiezentrums Hochrhein.

Die Mitglieder der BürgerEnergie vor einem Kraftwerk in traumhafter Kulisse. Gut zu sehen auch der Aufgang der schön angelegten Fischtreppe.zoom

Bereits auf der knapp einstündigen Fahrt wurden die Mitglieder von den Vorständen Alexander Guhl und Siegfried Pflüger begrüßt. Diese bedankten sich bei den zahlreichen Teilnehmern (38 an der Zahl, die den Reisebus nahezu komplett füllten), sowie bei der Volksbank Rhein Wehra eG und der Stadtwerke Bad Säckingen GmbH, die wie schon beim letzten Mal mit einem Zuschuss für das leibliche Wohl der Mitglieder aufkamen.

In Wutach wurden die Mitglieder der BürgerEnergie von Herrn Zimmermann in Empfang genommen. Dieser leitete die ungewöhnlich große Besuchergruppe gekonnt über das Gelände der Wasserkraftanlage, aber auch der Turbinenraum, des im Jahre 2014 gebauten Wasserkraftwerkes, konnte begutachtet und die Staumauer erklommen werden. Rund ein Fünftel der 2,26 Mio. Euro hohen Investitionssumme des Kraftwerkes, wurde für den Umweltschutz aufgewandt. So wurde sorgen eine Fischtreppe und ein horizontal errichteter Rechen dafür, dass Fische die Wasserkraftanlage unbeschadet passieren können und sich nicht in den Turbinen verirren. Mit einer installierten Leistung von 265 kW erzeugt eine doppelregulierte Kaplanturbine in Kombination mit einem direktgekoppelten Synchrongenerator jährlich etwa 1,2 Millionen Kilowattstunden Ökostrom. Für den Bau und Betrieb der Anlage gründete Investor Bernhard Ernst eigens die Firma E.watt GmbH & Co. KG.

Außenansicht des Solarenergiezentrums Hochrhein. Dieses wird seinem Namen offensichtlich gerecht.zoom

Nach einem ausgiebigen Mittagessen in Stühlingen ging es dann weiter nach Klettgau-Grießen. Dort wurden die Mitglieder von Stefan Drayer dem Gründer und Geschäftsführer der Solarenergiezentrum-Hochrhein Stefan Drayer GmbH begrüßt. In einem etwa einstündigen Vortrag zeigte Herr Drayer innovative Perspektiven über die Möglichkeit der Nutzung von erneuerbaren Energien kombiniert mit Stromspeichern für eine Erhöhung der Versorgungssicherheit auf. Danach konnten die Mitglieder der BürgerEnergie das gelebte Konzept auf dem Betriebsgelände begutachten.

Mehrere Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von insgesamt 500 kWp erzeugen Strom, der für das Betriebsgelände genutzt, für die Abend- und Nachtstunden zwischengespeichert und in das Stromverteilnetz eingespeist wird. Die 300 kWh Batteriespeicherkapazität dienen nicht nur der Zwischenspeicherung von Photovoltaikstrom, sondern auch der Versorgungssicherheit im Falle länger anhaltender Stromausfälle. Sie sollen in Zukunft durch eine Power-to-Liquid Anlage ergänzt werden. Diese wandelt dann überschüssigen Solarstrom in synthetischen Diesel um, der dann wiederum von einem Blockheizkraftwerk oder einer Notstromanlage verstromt werden kann. Neben einer Maximierung der eigenen Versorgungssicherheit bietet dieses System auch die Möglichkeit PV-Strom saisonal zu speichern. Im Anschluss an die Betriebsführung gab es bei einem Gläschen Biorotwein noch die Gelegenheit Herrn Drayer weitere Fragen zu stellen und sein Konzept zu diskutieren bevor der Bus pünktlich um 16:30 Uhr wieder zurück nach Bad Säckingen fuhr.

 

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